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Lieder

Blätterteiggebäck - Januar 2016

Was brauche ich?

  • Blätterteig nach belieben
  • Verschiedene Gewürze (Salz, Pfeffer, Paprika, Dill, etc.)

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Wie bereite ich es zu?

  1. Blätterteig auswallen (2-3 mm) und beliebiges Gewürz darüber streuen
  2. Blätterteig in Streifen schneiden
  3. Streifen eindrehen (siehe Bild)
  4. Backen: Ofenmitte
    - 220 Grad
    - 8-10 Minuten (nach Bedarf mehr)

Große Hand und kleine Hand

Es sagte einmal die kleine Hand zur großen Hand:
"Du große Hand, ich brauche dich,
weil ich bei dir geborgen bin.

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Ich spüre deine Hand,
wenn ich wach werde und du bei mir bist,
wenn ich Hunger habe und du mich fütterst,
wenn du mir hilfst, etwas zu greifen und aufzubauen,
wenn ich mit dir meine ersten Schritte versuche,
wenn ich zu dir kommen kann, weil ich Angst habe.
Ich bitte dich: Bleib in meiner Nähe und halte mich."

Und es sagte die große Hand zur kleinen Hand:
"Du kleine Hand, ich brauche dich,
weil ich von dir ergriffen bin.

Das spüre ich,
weil ich viele Handgriffe für dich tun darf,
weil ich mit dir spielen, lachen und herumtollen kann,
weil ich mit dir kleine, wunderbare Dinge entdecke,
weil ich deine Wärme spüre und dich lieb habe,
weil ich mit dir zusammen wieder bitten und danken kann.

Kindergartenrezept
Man nehme eine große Glasschüssel und gebe hinein:
2 kg HOFFNUNG und 2 kg FREUDE,
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dann 1 kg kleine AUFMERKSAMKEITEN,
einen großen Sack GEDULD,
eine Menge VERTRAUEN,
5 l FRÖHLICHKEIT,
einen Riesenbecher NACHSICHT,
einen mittelgroßen Becher VERRÜCKTHEIT,
eine Prise STRENGE,
einige Kannen "MILDE und GÜTE",
1-5 EL KONSEQUENZ,
eine große Packung GUTE IDEEN
und 4 kg ZEIT.

Mit viel SCHWUNG und ELAN zu einem
glatten Teig verkneten,
in eine schöne Form füllen
und ohne HEKTIK
und STRESS
bei Mittelhitze backen.
In kleinen Stücken genossen,
reicht die Menge für ein ganzes Jahr !
Gutes Gelingen

Die sieben Goldenen Regeln der Erziehung
ICH GEBE DIR die Zeit, die du brauchst und sehe dir mit Wohlgefallen zu, weil ich weiß, dass noch viel Unentdecktes
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in dir verborgen ist. ICH NEHME MIR Zeit für dich, weil du mein Kind bist und ein sehr wichtiger Mensch in meinem Leben.

ICH GEBE MIR ganz viel Mühe, deine einzelnen Entwicklungsschritte zu begreifen, auch wenn das manchmal gar nicht so leicht ist.

ICH FREUE MICH auf jeden neuen Entwicklungsschritt von dir, denn ich möchte, dass du selbständig und selbstbewusst wirst.

ICH WEISS, wie kurz Kindheit ist und wie viel da für dein ganzes späteres Leben festgelegt wird.

ICH SCHENKE DIR viel Zeit von mir, weil sie auch für mich sehr wertvoll ist und ich sie nicht unbegrenzt zur Verfügung habe.

ICH ÜBE MICH täglich in Geduld und Gelassenheit, damit du mir das nachmachen kannst und du später selbst ein geduldiger und gelassener Erwachsener wirst.
Das fällt Erzieherinnen nicht schwer
Erzieherinnen, das ist klar,
sind täglich für ihre Kinder da.
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Bewegung und Ruhe, gemeinsam spielen,
beobachten, fördern, gehört zu den Zielen.
Doch damit fängt die Arbeit erst an,
man trägt noch vieles an uns heran. Eltern kommen zu uns und stellen dar:
"Uns fehlen noch ein paar Feste in diesem Jahr!"
Feste planen, Einladungen schreiben,
Spielbuden bauen, zum Einkaufen eilen ...
All das fällt Erzieherinnen doch nicht schwer,
das schaffen wir so nebenher.

Der Träger hat etwas Geld bekommen:
"Jetzt wird ein Umbau vorgenommen!"
Umbau planen, Handwerkern schreiben,
endlich bauen und mit zur Abnahme eilen ...
All das fällt Erzieherinnen doch nicht schwer,
das schaffen wir so nebenher.

Einmal im Jahr wird es dann putzig:
"Das Spielzeug ist schon reichlich schmutzig!"
600 Bausteine, Puzzle, Spiele abreiben,
mit Putzlappen durch alle Räume eilen ...
All das fällt Erzieherinnen doch nicht schwer,
das schaffen wir so nebenher.

Die Erzieherin musste leider erkennen:
"Das Kind kann sie noch nicht schulreif nennen!"
Förderung planen, Berichte schreiben,
Eltern und Schule das Ergebnis mitteilen ...
All das fällt Erzieherinnen doch nicht schwer,
das schaffen wir so nebenher.

Vor einiger Zeit hat man endlich festgestellt:
"Behinderte gehören in die Alltagswelt!"
Ohne Ausbildung und Fachkräfte Integration betreiben,
zwischendurch zu Ärzten und Therapeuten eilen ...
All das fällt Erzieherinnen doch nicht schwer,
das schaffen wir so nebenher.

Fortbildung muss nun einmal sein:
"Die andere bleibt mit den Kindern allein!"
Neben Betreuung auch noch Förderung betreiben,
allein von einem Kind zum anderen eilen ...
All das fällt Erzieherinnen doch nicht schwer,
das schaffen wir so nebenher.

Den Ministern und Ämtern sind wir nicht geheuer:
"Fachkräfte für Kinder sind einfach zu teuer.
Wir werden Personalkürzungen betreiben,
ungelernte Kräfte und Halbtagsstellen teilen ..."

Pädagogische Arbeit bedeutet "Zeit für Kinder" und wiegt schwer.
Doch bald laufen Zuwendung und Erziehung nur noch nebenher!
Das trifft Kinder und uns Erzieherinnen besonders schwer.

"SOS an alle! Wir schaffen es nicht mehr nebenher!"
Die Erzieherin
Als der liebe Gott die Erzieherin schuf …
… machte er bereits den sechsten Tag Überstunden.
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Da erschien der Engel und sagte: "Herr, Ihr bastelt aber lange an dieser Figur!" Der liebe Gott sprach: "Hast du die speziellen Wünsche auf der Bestellung gesehen? "Sie soll pflegeleicht, aber nicht aus Plastik sein, sie soll 160 bewegliche Teile haben, sie soll Nerven wie Drahtseile haben und einen Schoß, auf dem 10 Kinder gleichzeitig sitzen können und trotzdem muss sie auf einem Kinderstuhl Platz haben. Sie soll einen Rücken haben, auf dem sich alles abladen lässt. Und sie soll in einer überwiegend gebückten Haltung leben können. Ihr Zuspruch soll alles heilen, von der Beule bis zum Seelenschmerz, sie soll sechs Paar Hände haben.

Da schüttelte der Engel den Kopf und sagte: "Sechs Paar Hände, das wird kaum gehen!" "Die Hände machen mir keine Kopfschmerzen", sagte der liebe Gott," aber die drei Paar Augen, die eine Erzieherin haben muss." "Gehören die denn zum Standardmodell?" fragte der Engel. Der liebe Gott nickte: "Ein Paar, das durch geschlossene Türen blickt, während sie fragt: Was macht ihr denn da drüben? – Obwohl sie es längst weiß. Ein zweites Paar im Hinterkopf, mit dem sie sieht, was sie nicht sehen soll, aber wissen muss. Und natürlich die zwei Augen hier vorn, aus denen sie ein Kind ansehen kann, das sich unmöglich benimmt und die trotzdem sagen: Ich verstehe dich und habe dich sehr lieb – ohne, dass sie ein einziges Wort spricht."

"Oh, Herr", sagte der Engel und zupfte ihn leise am Ärmel, "geht schlafen und macht morgen weiter." "Ich kann nicht", sagte der Herr, "denn ich bin nahe daran etwas zu schaffen, das mir einigermaßen ähnelt. Ich habe es bereits geschafft, dass sie sich selbst heilt wenn sie krank ist, dass sie zwanzig Kinder mit einem einzigen Geburtstagskuchen zufrieden stellt, dass sie einen Sechsjährigen dazu bringen kann, sich vor dem Essen die Hände zu waschen, einen Dreijährigen überzeugt, dass Knete nicht essbar ist und übermitteln kann, dass Füße überwiegend zum Laufen und nicht zum Treten von mir gedacht waren." Der Engel ging langsam um das Modell der Erzieherin herum. "Zu weich", seufzte er. "Aber zäh", sagte der liebe Gott energisch. "Du glaubst gar nicht, was diese Erzieherin alles leisten und aushalten kann!" "Kann sie denken?" "Nicht nur denken, sondern sogar urteilen und Kompromisse schließen", sagte der liebe Gott, "und vergessen!"

Schließlich beugte sich der Engel vor und fuhr mit einem Finger über die Wange des Modells. "Da ist ein Leck", sagte er. "Ich habe Euch ja gesagt, Ihr versucht, zuviel in das Modell hineinzupacken." "Das ist kein Leck", sagte der liebe Gott, "das ist eine Träne." "Wofür ist sie?" "Sie fließt bei Freude, Trauer, Enttäuschung, Schmerz und Verlassenheit." "Ihr seid ein Genie!" sagte der Engel. Da blickte der liebe Gott versonnen: "Die Träne", sagte er, "ist das Überlauf-Ventil.